Für das "POHTOGRAPHIE-Magazin" im September 2024
Thema: Photographie-Talent
Ausgabe Nr.9/10-2024 Seite 82-87
Für das "Foto Magazin" im Juli 2020
Thema: Architektur Kreativ
Ausgabe Nr.7 Juli 2020
Unterbrochene Monotonie
"Das Abbilden von Hochhausfassaden ist eine beliebte Übung – man arbeitet möglichst präzise, um die geometrische Struktur der Fassade exakt auf das Foto zu übertragen. Selten ist es möglich, einen erhöhten Standort einzunehmen, um stürzende Linien zu vermeiden. Wer kein Shift-Objektiv hat, muss die Senkrechten in der Bildbearbeitung ausrichten. Versuchen Sie bei der Ausschnittswahl die Monotonie der reinen Geometrie zu unterbrechen. Hier hilft die Markise dem Fotografen, die zudem noch geschickt platziert wurde."
Text von Markus Linden, Foto-Magazin Nr.7 Juli 2020
Perspektive schafft Verbindung
"Gelegentlich stehen Gebäude mit anderen Gegenständen oder weiteren Gebäuden in eine Verbindung, die sich erst in einer besonderen Perspektive erschließen. Diese Lampe kann sich schützend über das Hochhaus stellen, weil sie sich etwa 100 Meter vom Gebäude entfernt und so deutlich näher am Fotografen befindet. Solche Perspektiven lassen sich am einfachsten mit langen Brennweiten erzielen. Die Blende sollte etwas geschlossen werden, um beide Bestandteile scharf abbilden zu können."
Text von Markus Linden, Foto-Magazin Nr.7 Juli 2020
Indirekte Paare
„Die Wiederholung von Linien, Formen und ganzen Elementen ist ein beliebter ästhetischer „Trick“ in der Architekturfotografie – meist über spiegelnde Glas- oder Wasserflächen umgesetzt. Die indirekte Wiederholung ist aber noch wirkungsvoller: Hier hat der Fotograf den Schattenwurf genutzt, um zwei Lampen in einer „Mutter-Kind-Konstellation zu verknüpfen. Solche Fotos lassen sich leichter mit längeren Brennweiten machen. Wie immer bei Schattenspielen gilt: Das Wichtigste aber ist die Aufmerksamkeit des Fotografen. Denn solche Motivoptionen entdecken Sie nur, wenn Sie den Ausschnitt bereits im Sinn haben.“
Text von Markus Linden, Foto-Magazin Nr.7 Juli 2020